«Но раньше чем сообщить о самом ходе битвы, необходимо показать, что происходило вначале перед сражением»

lordan, Getica, 194

«Sed antequam pugnae ipsius ordinem referamus, necessarium videtur, quae in ipsis bellorum motibus acciderunt»

lordan, Getica, 194

Wissenschaftliche Beziehungen

Für wissenschaftlichen Forschungen sind ständige Beziehungen mit  Hoch- bzw. Fachschuleinrichtungen und Museen verschiedener Länder notwendig.

Die  Bildung eines Systems wissenschaftlicher Beziehungen der Expedition begann 2004‒2006, mit dem Beginn der Forschungen am archäologischen Komplex Vojtenki, der Arbeit des Labors und der engen Zusammenarbeit mit der Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts.
Jetzt haben wir folgende Struktur in unseren wissenschaftlichen Beziehungen (geographisch geordnet).

UKRAINE

Kiev

- Abteilung der Archäologie der frühen Slawen und regionalen Feldforschungen des Instituts für Archäologie der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine: Vertrag über die Zusammenarbeit (seit 22. Februar 2005). Mitarbeiter der Abteilung haben an der Forschungen (Dr. hab. B. Magomedov, Dr. S. Pačkova) und Feldseminaren (Dr. hab. B. Magomedov, Dr. O. Petrauskas, Dr. O. Tilisčak, J. Baškatov)  bei Vojtenki teilgenommen.  
- Lehr-und Forschungslabor für archäologische Untersuchungen des Instituts für historische Bildung der Nationalen Pädagogischen M. Dragomanov-Universität Kiev: Mitarbeiter unseres Labors (Dr. K. Myzgin, K. Varačeva, D. Filatov, V. Rusnak) und Studenten der Expedition haben an den Ausgrabungen bei Velikaja Bugaevka, Obuchov und Komarov teilgenommen.
Lehrstuhl für Archäologie und Museumskunde der Nationalen T. Ševčenko-Universität Kiev: Der Leiter der Expedition war 2010‒2013 Doktorand des Lehrstuhls, Teilnahme an gemeinsamen Forschungen. 
Nationale Museum   für Geschichte der Ukraine: der wissenschaftliche Mitarbeiter S. Didenko ist Berater der Expedition und beteiligt sich an gemeinsamen Projekten zu Fragen des römischen Imports.

Sumy

- Institut für angewandte Physik der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine: Untersuchung von Funden im Rahmen des Projektes MAGATE RER 8015 „Die Anwendung der Kerntechnologie für die Beschreibung und Erhaltung von Artefakten des Kulturerbes innerhalb der europäischen Region“ (Vertrag zur Zusammenarbeit vom 1. Juni 2010)
- Fakultät  für Geschichte der  Staatlichen Pädagogischen A. Makarenko-Universität Sumy: Teilnahme von Studenten an den Ausgrabungen bei Vojtenki, Zusammenarbeit (Vertrag vom 29. Januar 2014) mit dem wissenschaftlichen Labor zur Untersuchung der Eurasien-Region (Leiter: Dr. E. Osadčij).

RUSSISCHE FÖDERATION

Moskau

- Gruppe der Archäologie der Völkerwanderungszeit im Institut für Archäologie der Russischen Akademie der Wissenschaften: Vertrag über Zusammenarbeit vom 18. März 2009), Kooperationsprojekt zur Untersuchung der Glasgefäße aus dem archäologischen Komplex Vojtenki (verantwortlich Dr. O. Rumjanceva, mit Beteiligung des Instituts „Monokristall“ der Nationalen Akademie der Wissenschaften der Ukraine, Charkov (Dr. K. Belikov)), Informations- und Literaturaustausch.

Tula

- Staatliche  Historische Gedenkstätte „Kulikovo Pole“: ständige Teilnahme an den Tagungen „Wald- und Waldsteppenzonen Osteuropas in der Zeit der römischen Einflüssen und Völkerwanderung (ethnokulturelle Kontakte).

DEUTSCHLAND

Berlin

- Eurasien-Abteilung des Deutschen Archäologischen Instituts: neuer Vertrag über wissenschaftlichen Zusammenarbeit vom 7. April 2011 (erster seit 2006) Realisierung von Kooperationsprojekten, Teilnahme an Tagungen, gemeinsame Vorträge und Publikationen.
Am 12. November 2008 hielten Dr. E. Schultze und Dr. M. Ljubičev einen Vortrag  zu Ergebnissen der Untersuchungen in Vojtenki am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Humboldt-Universität.
Am 4. Mai 2011 auf dem Kolloqium „Neue Forschungen zur Römischen Kaiserzeit im mittel- und osteuropäischen Barbaricum“  hielten  Dr. E. Schultze und Dr. M. Ljubičev zwei Vorträge: „Die Chronologie des Gräberfeldes von Vojtenki 1 (Ostukraine) nach den Ausgrabungen von 2005 bis 2009“ und „Die Infrastruktur im Gebiet der Dnepr-Donec – Wasserscheide in spätrömischer Zeit und zu Beginn der Völkerwanderungszeit“.
Freie Universität, Institut für Prähistorische Archäologie: Beziehungen im Rahmen der Untersuchung scheibengedrehter Keramik der spätrömischen Kaiserzeit, seit 2013 auch in Verbindung mit dem Exzellenz-Cluster TOPOI.

Halle (Saale)

Prähistorische Archäologie und Archäologie des Mittelalters und der Neuzeit, Institut für Kunstgeschichte und Archäologie Europas, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Am 21. November 2008  haben Dr. E. Schultze und Dr. M. Ljubichev einen Vortrag über die Ergebnisse der Untersuchungen von Bodendenkmälern der Späten Römischen Kaiserzeit im Gebiet der Dnepr-Donec- Wasserscheide   gehalten.

Bonn

Institut für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie, Institut für Archäologie und Kulturanthropologie, Rheinische Friedrich-Wilhelm-Universität:
Der Direktor des Instituts, Prof. Dr. J. Bemmann, hat am Feldseminar zum 10-jährigen Bestehen der Expedition bei Vojtenki vom 25.-27. September 2009 teilgenommen.
Dr. E. Schultze und Dr. M. Ljubičev präsentierten den Vortrag „Zur Herstellung von Drehscheibenkeramik in Vojtenki. Archäologische und naturwissenschaftliche Ergebnisse“ auf der Tagung „Drehscheibentöpferei im Barbaricum. Technologietransfer und Professionalisierung eines Handwerks am Rande des Römische Reichs“ (Bonn, 11.-14. Juni 2009).
Im Sommer 2010 bekamen wir einige Bücher für unsere Bibliothek aus der Bibliothek des Instituts für Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie. Vom 20. September bis 20. Dezember war Dr. K. Myzgin als der Stipendiat der DAAD-Stiftung an diesem Institut. Er hielt einen Vortrag  über die römischen Münzen im Gebiet der Černjachov-Kultur auf dem Doktoranden-Seminar von Prof. Dr. Jan Bemmann.

Frankfurt-am-Main

Römisch-Germanische Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts: Vom 19.-22. März hat Dr. M. Ljubičev mit den Poster „Die Funde des römischen Imports in der Ostukraine“ am Kolloqium „Archäologie zwischen Römern und Barbaren ‒ Zur Datierung und Verbreitung  teilgenommen.
Von Juni bis Anfang Juli 2014 hatte Dr. K. Myzgin hier einen Studienaufenthalt.

Göttingen

Seminar für Ur- und Frühgeschichte, Georg-August-Universität: Vom 2.-7. Mai 2013 arbeitete die Gruppe unter der Leitung von Dr. J. Schneeweiß in Rahmen des geplanten gemeinsamen Projektes „Die Waldsteppe und südliche Waldzone Osteuropas in den dunklen Jahrhunderten zwischen Spätantike und Frühmittelalter.“ in der Umgebung von Vojtenki und innerhalb des Gebietes Charkov. Es ging um die Auffindung von geeigneten Plätzen für palynologische Proben.

POLAND

Warsaw

Institut Archeologii Uniwersytetu Warszawskiego: Im Februar 2011 hat Dr. K. Myzgin den Vortrag „Römische Münzen im Gebiet der Černjachov-Kultur“ auf dem Doktoranden-Seminar von Prof. Dr. A. Bursche gehalten. Seit März 2011 arbeitet Dr. K.Myzgin in der Arbeitsgruppe des Projektes „Barbarische Nachahmungen dem römischen Münzen“ (BIRC) mit. Seit 29. Dezember 2011 arbeitet Dr. K. Myzgin in der Arbeitsgruppe Projektes „Die Funde von Münzen der Römischen Zeit aus Polen (FRC PL)“ mit. Im März 2012 und im November 2013 hat Dr. K. Myzgin an den Arbeitstagungen dieses Projektes teilgenommen.
Am 6. November 2013 wurde das Arbeitsprogramm der Zusammenarbeit zwischen dem Institut Archeologii Uniwersytetu Warszawskiego und der Historischen Fakultät unserer Universität bestätigt.

Kraków

Institut Archeologii Uniwersytetu Jagiellońskiego: Im März 2011 hat Dr. K.Myzgin  den Vortrag „Die römischen Münzen im Osteuropa: Stand der Forschung“ im Doktoranden-Seminar von Prof. Dr. J. Bodzek gehalten.

Wrocław

Zakład Narodowy im.Ossolinskich: In den Rahmen des Projekts  „Die Funde von Münzen der Römischen Zeit aus Polen (FRC PL)“  gibt es eine enge Kooperation mit Dr. A. Degler.

Gdańsk

Seit dem 8. November 2013 beteiligt sich Dr. K. Myzgin an der Arbeitsgruppe zum Projekt „Die Funde römischer republikanischer Münzen in  Zentral- und Osteuropa“ (Leiter: Dr. A. Dymowski).

MOLDOVA

Chișinău

Institut für Archäologie und Ethnographie der Akademie der Wissenschaften von Moldova, Nationalmuseum für Geschichte von Moldova:  Im September 2008 und September 2013 hat Dr. K. Myzgin am X. und XIV. Internationalen  numismatischen Symposium teilgenommen.
Es gibt Projekte unter Beteiligung mehrerer Seiten. 
2009 bis 2014 wurde eine Reihe von Arbeiten zum Projekt „Infrastruktur  des Gebietes der Dnepr-Donec-Wasserscheide in der Späten Römischen Kaiserzeit und am Anfang der Völkerwanderungszeit“ durchgeführt.
Seit April 2013 arbeitet Dr. K. Myzgin an dem internationalen Internet-Projekt „Die Münzen des Römischen Reiches, on-line (OCRE)“ mit.

TEILNAHME AN GROSSEN INTERNATIONALEN TAGUNGEN

-Černjachov-Kultur. Aktuelle Untersuchungsprobleme (Kiev, 15.-17.Oktober 2010)
- INTER AMBO MARIA (Northern Barbarians towards from Scandinavia to Black sea) (Gaspra, 3.-7 Oktober 2012)
-“2nd Joint meeting of ECFN and Nomisma.org” (Petronel-Carnuntum, Österreich, 20.-23. April 2013)
-“3nd Joint meeting of ECFN and Nomisma.org”  (Basel, Schweiz, 27.-30. April 2014)

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